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Zwei Gesichter – Null Punkte

Die Freude über die ersten 4 Pluspunkte an einem Spieltag dauerte genau eine Woche, dann traf uns der Liga-Alltag hart: Null Punkte am Heimspieltag. Wie konnte dies nach den Siegen vor einer Woche geschehen?

Dass uns zwei Aussenangreifer fehlten, wussten wir schon vor dem Spieltag. Dass dann ein Schlüsselspieler mit Grippe- geschwächt antrat, der „maximal zwei Sätze durchhalten“ wollte, wirkte auch nicht gerade motivierend. Hinzu kam der nur knappe Sieg des Favoriten Schöneiche III gegen den vermeintlich schwächeren Gegner Energie Cottbus II, um uns klarzumachen, dass bereits das erste Spiel gegen Energie eine ganz harte Nuss wird. Der 1. Satz verlief lange Zeit ziemlich ausgeglichen, aber mit dem Energie-Block hatten wir schon unsere Probleme. Hinzu kam, dass die zuletzt sehr sichere Annahme nicht wie gewohnt funktionierte und deshalb ein variabler Spielaufbau erschwert wurde. Zum Satzende hatte Energie dann die Oberhand und gewann nach 23 Minuten 25:21. Der Start zum zweiten Satz ging völlig daneben. Wir konnten uns nicht durchsetzen und lagen schnell 2:6 in Rückstand. Als dann Mitte des Satzes das Spiel erfolgreicher wurde, passierte das Malheur. Beim angezeigten Stand von 13:14 erkannte das Kampfgericht eines Aufstellungs- bzw. Rotationsfehler und nach einer kurzen Diskussionszeit zeigte die Tafel 09:15 an. Dies muss der Genickbrecher gewesen sein, denn danach konnten wir nicht mehr den Rückstand verringern. Nach 24 Minuten war auch der zweite Satz mit 17:25 verloren. Trotz aller Vorsätze und der Einsatzver-längerung des „Grippe-Mannes“ war der 3. Satz nur noch Formsache für Energie. Nach weiteren 18 Minuten und 13:25 Punkten stand die klare 0:3-Niederlage fest. Schade für die Zuschauer, die erstmalig in der Halle waren und sich mehr erhofft hatten!
Ob es an der selbstkritischen Kabinenpredigt oder an „Manu`s Bienenstich“ lag, wird wohl niemand ermitteln können, jedenfalls startete der HSG-Sechser völlig umgewandelt gegen den Tabellendritten aus Schöneiche. Mit druckvollen Aufgaben -das „Monster“ machte gleich 8 hintereinander und ließ sich auch von einer Auszeit(7:4 für uns) nicht stören- und guter Verteidigungsarbeit schufen wir die Voraussetzungen für ein variables Angriffsspiel, was schließlich zu einem überzeugenden Satzgewinn von 25:12 nach nur 19 Minuten führte. Der Kontrahent reagiert prompt, nahm zuerst Veränderungen in der Aufstellung vor und danach mehr und mehr die Vorherrschaft ein. Im Ergebnis kam nach 23 Minuten ein 25:20-Satzerfolg für Schöneiche raus. Der dritte Satz entwickelte sich zum Mammut-Krimi. Über 32 Minuten wechselte die Führung wiederholt, ehe der 28:26-Satzgewinn für die Hausherren perfekt war. Dies hatte den HSG-Spielern allerdings sehr viel Körner gekostet und die Quittung folgte im vierten Satz. Obwohl das Team nach wie vor aufopferungsvoll kämpfte und auch gute Spielzüge zeigte, war die 17:25-Niederlage nach 20 Minuten nicht zu verhindern. So musste also der Tiebreak die Entscheidung bringen. Formell standen sich dabei zwei Mannschaften gegenüber, die in dieser Saison sehr erfolgreich in Tiebreaks waren. In Wirklichkeit konnten die Differenzen nicht größer sein. Beim Gast eine junge Truppe mit Libero und insgesamt 9 Spielern, die HSG-Crew dagegen zu siebent, weitaus älter und einem immer noch auf dem Feld stehenden Grippe-Mann. Trotz hervorragender Moral war ein Teil der Truppe dann stehend k.o. und der 8:15-Satzverlust die logische Konsequenz. Die Leistung im zweiten Spiel gibt durchaus Anlass zur Hoffnung, dass wir in an den zwei noch ausstehenden Spieltagen das angestrebte Saisonziel erreichen können.

Volleyballer aus der Seestadt siegen im Doppelpack

Spitzenreiter „Hütte“ in der Verlängerung des Tiebreaks unterlegen.

Mit dem Tabellenführer Stahl Eisenhüttenstadt und mit dem Kolkwitzer SV hatten die Volleyballer der HSG Senftenberg zwei spielstarke Mannschaften in der Landesliga Süd zu Gast.

Der Auftakt gegen „Hütte“ verlief verheißungsvoll. Der Gastgeber dominierte mit guter Annahme und variablem Angriffsspiel. So war es nicht verwunderlich, dass sowohl der erste als auch der zweite Satz klar mit 25:19 bzw. 25:18 an die Seestädter ging. Als im dritten Satz das HSG-Team mit 23:18 kurz vor dem klaren und verdientem 3:0 stand, ging bei den Senftenbergern plötzlich nichts mehr. Niemand in der Halle hätte zu dem Zeitpunkt geglaubt, dass die Gäste mit einem tollen Endspurt den Satz noch mit 25:23 für sich entscheiden. Und es kam noch schlimmer. Der vierte Abschnitt gehörte eindeutig dem Kontrahenten, was er mit 25:15 auch zahlenmäßig zum Ausdruck brachte. Also musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Dieser lief dann fast genauso ab wie das bisherige Spiel. Der HSG-Sechser führte von Anfang an mit bis zu 5 Punkten Vorsprung, hatte bei 14:12 den 1. Matchball, doch „Hütte“ wehrte erfolgreich ab und hatte dann selbst zweimal Matchball. Diesmal allerdings hielten Nerven und Konzentration bei den HSG-Spielern durch. Nach über zwei Stunden Spielzeit stand der Satzgewinn(19:17) und damit der 3:2-Sieg in einem niveauvollen Ligaspiel fest. Es war in dieser Saison der erste Erfolg gegen eine Spitzenmannschaft.
Das Spiel gegen den Kolkwitzer SV war nicht weniger kräftezehrend. Nach einem guten 1. Satz (25:21) folgte ein glatter Einbruch(16:25). Als dann der dritte Satz wieder klar von den Hausherren dominiert wurde(25:20), wollten die HSG-Spieler den vierten Spielabschnitt auch für sich entscheiden. Doch daraus wurde nichts. Die Kolkwitzer steigerten sich immer mehr und beim Gastgeber schlichen sich erste Konzentrationsschwächen ein. So hatten die Gäste am Satzende mit 25:19 die Nase vorn. Im Tiebreak zeigten die Seestädter dann wieder das Gesicht aus den zuvor gewonnenen Sätzen. Doch anders als im Hütte-Spiel wurde der frühzeitige Vorsprung diesmal bis zum Ende (15:09) erfolgreich verteidigt. Damit gewann das Team erstmalig in der Landesliga beide Spiele an einem Spieltag, sicherte sich einen ausgeglichenen Punktestand(18:18) und einen Platz im Mittelfeld der Tabelle.
Bereits am kommenden Samstag treten die HSG-Spieler wieder in eigener Halle an. Dann stehen die 3.Mannschaft der TSGL Schöneiche und die Energie Cottbus II als Gegner auf dem Spielfeld.

Beim Jahresstart die Pflicht gemeistert

Der 1. Punktspieltag des neuen Jahres führte uns nach Schulzendorf nahe Berlin. Im Duell der beiden Gastgeber mussten wir uns zum dritten Mal mit der 1. Mannschaft des HSV Cottbus auseinandersetzen. Die bisherige Bilanz war mit je einem Sieg ausgeglichen. Der Vergleich versprach also Spannung, zumal die Cottbuser mit einem neuen und großen Zuspieler überraschten. Das HSG-Team mit erneut nur 7 Spielern war also gewarnt.

Konzentriert wurde das Spiel angegangen und schnell eine 9:2 – Führung erzielt. Der Gegner konnte sich nicht wie erhofft entfalten und so war der Satzgewinn nach 19 Minuten mit 25:18 hoch verdient. Scheinbar hatte uns dies zu sicher gemacht, denn zu Beginn des 2. Satzes waren die Vorzeichen genau anders herum. Eigene Aufgaben kamen nicht, der Gegner steigerte sich und nach einem 3:9-Rückstand waren die Weichen auf Satzverlust gestellt. Zwar konnten wir den Rückstand zwischenzeitlich auf 4 Punkte reduzieren, nach 23 Minuten stand die 19:25-Schlappe dann fest. Den 3. Satz begannen wir mit veränderter Aufstellung. Dies zahlte sich aus, denn nur anfangs war das Spiel ausgeglichen. Später zogen wir bis auf 6 Punkte davon und beendeten nach 23 Minuten mit 25:22 den Satz. Im 4. Satz blieb die befürchtete Trotzreaktion der Cottbuser aus. Von Anfang an in Führung liegend sorgte vor allem eine sehr konzentrierte Leistung im mittleren Teil des Satzes zu einem beruhigenden Vorsprung und nach 25 Minuten zum 25:19-Satzendstand.
Die gute Leistung im 1. Spiel und der nicht unbedingt überzeugende Auftritt von Schulzendorf gegen HSV Cottbus (3:1) weckten für das letzte Spiel des Tages Begehrlichkeiten. Der Start ging dann aber mit 3:8 völlig daneben, ein frühzeitiger Spielerwechsel bewirkte auch keine Besserung und so war im Schnelldurchgang nach 17 Minuten der Satz mit 18:25 verloren. Im zweiten Abschnitt steigerten wir unsere Gegenwehr, richtig bedrohen konnten wir den Gastgeber und seine lautstarken Anhänger aber nicht. Es fehlte die mannschaftliche Geschlossenheit, um die Schulzendorfer ernsthaft zu gefährden. Am Satzende nach 20 Minuten reichte es deshalb nur zu 20 Punkten. Im dritten Satz probierten wir es noch einmal mit der erfolgreichen Aufstellung aus dem 1. Spiel. Schnell wurde aber deutlich, dass an diesem Tag nichts mehr geht. Mit 22 Spielminuten wurde es der längste Satz, das Ergebnis fiel wie vorher auch mit 20:25 deutlich aus. So bleibt es ein Ziel für einen der drei noch anstehenden Heimspieltage, mit einer soliden Leistung in beiden Spielen endlich einmal 4 Punkte zu erobern.

HSG-Volleyballer - ein Zockerteam? (Spielbericht vom 1. Heimspieltag)

Am ersten Heimspieltag für die HSG-Volleyballer gab es eine deutliche Niederlage gegen SV Schulzendorf und einen anschließend hart erkämpften 3:0-Sieg gegen den HSV Cottbus. Somit blieb die Tendenz der letzten Spieltage mit einer Ausbeute von jeweils 2 Punkten erhalten.

Gegen Schulzendorf lauteten die Satzergebnisse 15:25, 25:27, 13:25 und nach 56 Minuten war der Spuk vorbei. Gegen HSV Cottbus spielten wir 25:23, 25:19, 30:28, benötigten dazu 80 Minuten und landeten den ersten 3:0-Erfolg in der laufenden Saison. Wie konnte es zu diesen völlig entgegengesetzten Ergebnissen kommen? Eine Erklärung lag vielleicht im Ergebnis des Auftaktspieles, wo Schulzendorf mit 3:1 gewann. Der zweite Grund könnte mit Mittagssonne, verlorene Seitenwahl und Favorit umschrieben werden. Natürlich wollten wir auch gegen Schulzendorf gewinnen. Als wir dann jedoch starteten und unsere Haupt-Angreifer direkt in die Sonne guckten, dabei Luftlöcher schlugen bzw. den Ball gar nicht sahen, lief unser Spiel nur noch über die „2“ und war so total ausrechenbar. Nach nur 15 Minuten war das Drama vorbei und die Hoffnung auf bessere Lichtverhältnisse motivierte uns wieder. Mit zunehmender Spielzeit wurde unser Spiel besser und bei einer 15:10-Führung schien der Satzgewinn nur noch eine Frage der Zeit. Plötzlich brachten wir die Angriffe nicht mehr erfolgreich zum Abschluss, der Gegner kämpfte sich mit seiner Routine ran und hatte im Endspurt nach 25 Minuten mit 27:25 die Nase vorn. Die vorgenommene Trotzreaktion im 3. Satz fiel dann völlig aus. Nach 16 Minuten war die peinliche 13:25-Niederlage besiegelt und der Gang zu den Fans fiel den Spielern schwer. Die Heimspielpremiere war gründlich danebengegangen. Schade für die Zuschauer, die, aus welchen Gründen auch immer, die Halle zu diesem Zeitpunkt verließen. Denn was kaum jemand für möglich gehalten hatte, trat im Spiel gegen Cottbus ein. Unter jetzt normaleren Lichtverhältnissen startete der HSG-Sechser wie entfesselt, erkämpfte sich im 1.Satz eine knappe Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Nach 23 Minuten war der 25:23-Satzgewinn eingefahren. Im zweiten Satz gelang uns rechtzeitig eine 5-Punkte-Führung, die diesmal bis zum Ende Bestand hatte. Mit 25:19 ging der Satz an die Gastgeber. Nun stand die schwierigste Aufgabe bevor, denn in dieser Saison war es uns noch nicht gelungen, selbst gegen schwächere Gegner einen 3:0-Sieg zu erringen. Und die Gefahr des erneuten Scheiterns war groß. Die Cottbuser Studenten-Truppe wehrte sich noch stärker gegen die drohende Niederlage und erreichte beim Stande von 17:15 auch erstmals eine 2-Punkte-Führung. Das Satzende war dann nichts für schwache Nerven. Den Spielball beim 24:23 verwandelten wir nicht, mussten danach 2 Cottbuser Satzbälle entschärfen und freuten uns nach 33 Spielminuten über den 30:28 Satzgewinn. Gerechter Weise ist zu erwähnen, dass neben dem eigenen Siegeswille im Endspurt uns auch einmal das Glück zur Seite stand, als der Schiedsrichter eine knifflige Situation für uns entschied. Nicht ausdenken, wie das Spiel bei Satzverlust geendet hätte, denn die größeren Kraftreserven waren den Cottbusern zuzutrauen. Am Ende war die Zielstellung erreicht und es bleibt die Frage offen, ob insgeheim jeder sich auf das zweite Spiel konzentriert hat. Diesmal ist es gut gegangen!!

Rückblick zum 4. Spieltag in Eisenhüttenstadt

Gleich zwei Überraschungen gab es zu Beginn des 4. Spieltages am Treffpunkt. Es fanden sich nur 7 Spieler ein und 3 davon verweigerten den Handdruck aus „Ansteckungsgefahr“. Gute Voraussetzungen, um beim vermutlichen Staffelfavoriten BSG Stahl Eisenhüttenstadt und gegen den Tabellennachbarn Kolkwitzer SV zu punkten.

Da wir nicht wussten, wie lange die Kräfte bei allen „Verschnupften“ reichen würde, bestand im Spiel gegen Kolkwitz das Kampfziel, schnell und mit wenig Energieaufwand mit einem Sieg 2 Punkte zu sichern. Diese Zielstellung konnten wir zwei Sätze lang umsetzen und mit 25:21 (nach 14 Minuten) sowie 25:19 (nach 21 Minuten) einen 2:0-Vorsprung erringen. Dies war uns in den bisherigen Spielen nicht gelungen und vielleicht führte dies auch zu einer bestimmten inneren Sorglosigkeit, auf alle Fälle ging der 3. Satz (nach 22 Minuten) mit 22:25 verloren. Dies hatte sich in der Mitte des Satzes abgezeichnet, als Kolkwitz auf 17:12 davon zog. Zwar konnten wir noch einmal auf 15:17 herankommen, zu mehr reichte es aber nicht.
Im vierten Satz gelingt uns wie bereits zu Beginn des Spieles ein Blitzstart, der zu einem komfortablen Vorsprung von 13:7 führt. Danach ist das Spiel ziemlich ausgeglichen und erst am Ende des Satzes kann Kolkwitz den Rückstand verringern, ohne den 25:22-Satz und damit 3:1-Spielgewinn zu verhindern.
Das Spiel gegen Hütte verlieren die Cottbuser Vorstädter mit 0:3 jeweils mit sehr engen Satzständen, da sie fast immer gleichwertig sind und sich gegenüber unserem Vergleich enorm steigern. Das weckt auch bei uns noch einmal die Motivation, trotz der Personalsituation den Gastgebern richtig Paroli zu bieten.
Und der Start gegen Hütte gelingt uns! Mit guten Aufschlägen und variablen Angriffsspiel gehen wir mit 10:7 in Führung. Aber auf der anderen Seite stehen ziemlich routinierte und hoch motivierte Spieler, die sich teilweise auch noch im 1. Spiel schonen konnten. So können wir nicht verhindern, dass die Führung in einen 14:19-Rückstand umschlägt und der Satz dann deutlich nach nur 15 Minuten mit 18:25 verloren geht.
Im zweiten Satz starten wir noch besser! Bereits bei unseren 5:1-Führung nimmt der Hütte-Trainer Auszeit, aber wir machen weiter und erhöhen auf 8:2. Unter den zahlreichen Zuschauern wird es mächtig still in der Halle. Dann steht es plötzlich 9:9, Parallelen zum 1. Satz zeichnen sich ab und eine Auszeit ist fällig. Diesmal bewirkt die kleine Pause Wunder. Über 15:11 können wir uns auf 22:15 absetzen und erst bei 24:20 „gönnen“ wir uns die zweite Auszeit. Nach 23 Minuten ist dann der 25:21-Achtungserfolg eingefahren.
Der dritte Satz ist umkämpft. Keinem Team gelingt es, sich entscheidend abzusetzen, aber zum Ende hin erweist sich der Gastgeber als angriffsstärker. Nach 20 Minuten steht der 25:21-Satzgewinn fest.
Zu Beginn des 4. Abschnittes scheinen sich die Belastungen und der bisherige Spielverlauf auf unser Spiel auszuwirken. Die frühe Auszeit bei 5:8 bringt auch keine Besserung und ein sicherer 3:1-Sieg für Hütte bahnt sich an. Dann machen wir 4 Punkte hintereinander, kommen auf 13:14 und können bei 17:17 Ausgleich erzielen. Doch die Auszeit von Hütte stoppt unsere Erfolgswelle. Wir liegen danach 17:20 im Rückstand, erreichen noch einmal bei 23:23 Gleichstand, haben dann aber den Spielball gegen uns.
An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass wir im Laufe des Spieles mit „Netzrollern“ mehrmals glücklich zu Punkten kamen. Dies sollte diesmal aber nicht hilfreich sein, denn nach 24 Minuten ist der vierte Satz mit 23:25 aus unserer Sicht zu Ende und der letztendlich verdiente 3:1-Sieg von Hütte perfekt. Unter den gegebenen Umständen hat die Mannschaft beim Favoriten jedoch nicht enttäuscht!

Nun warten alle auf das 1. Heimspiel am 17.11.2012 in der Turnhalle der Hochschule. Gegner sind die spielstarken Mannschaften von Schulzendorf und HSV Cottbus, gegen die in der ersten Runde jeweils knappe Niederlagen hingenommen werden mussten.
Ab dieser Saison spielen zuerst um 11 Uhr die beiden Gastmannschaften gegeneinander. Wer also um 12 Uhr „im Kreise der Familie ganz normal“ Mittag einnimmt, zu 12.45 Uhr in der Halle ist, hat die Gelegenheit, zwei Spiele der HSG zu verfolgen. Also, bis dann!!

3.Spieltag - Der Traum von 4 Punkten geht weiter!

Am dritten Spieltag schienen die Voraussetzungen realistisch zu sein, erstmalig in der Landesliga beide Spiele zu gewinnen. Beide Kontrahenten waren Tabellennachbarn, wobei das Heimteam bisher noch keinen Sieg verbuchen konnte.

Also legten wir uns gegen Wildau von Anfang an ins Zeug, mussten jedoch bald erkennen, dass der VC Wildau gegenüber dem Vorjahr nichts an seiner Spielstärke eingebüßt hatte. Einen 5:11-Rückstand verringerten wir auf 17:18, die Puste reichte aber nicht um den Satz noch zu drehen. Am Ende stand es nach 24 Minuten 20:25.
Im zweiten Satz ist der Start perfekt, wir führen schnell mit mehreren Punkten und verteidigen den Vorsprung bis zum Satzgewinn: 25:19 nach 22 Minuten.
Auch im dritten Satz gehen wir in Führung, der Faden reißt aber schnell und wir sehen uns mit 4:7 hinten. Die Auszeit bringt nicht den erwarteten Erfolg, Wildau zieht auf 10 Punkte davon (11:21), ehe man uns noch eine Resultatskosmetik zum 20:25 nach 23 Minuten gestattet.
Mit einer neuen Aufstellung läuft es im 4. Satz erstaunlich gut. Der Block wird stärker, platzierte Aufschläge verfehlen ihre Wirkung nicht und das gesamte Team steigert sich in der Feldabwehr. Nach 20 Minute steht der deutlichste Satzgewinn mit 25:18 fest. Das Team scheint für den Tiebreak gerüstet zu sein.
Ob es „das Gesetz der Serie“ oder was auch immer ist, die Mannschaft kann es im Nachhinein nicht analysieren, warum wieder Wildau die Oberhand bekommt, mit 8:5 den letzten Wechsel begeht und dann noch auf 10:5 davonzieht. Just in dieser Situation „platzt der Knoten“, 4 Punkte in Folge bringen uns wieder aussichtsreich ran, Wildau hält noch einmal dagegen, trotzdem haben wir bei 14:13 unseren 1. Spielball- den wir aber nicht verwandeln. Im zweiten Anlauf und nach 18 Minuten „ist der Sack dann aber zu“- 16:14 und letztendlich glücklicher 3:2-Sieger nach 107 Spielminuten.
Vor dem zweiten Spiel gegen ASAHI Spremberg II motivieren wir uns noch einmal mächtig und können dann nicht das umsetzen, was allen doch so klar war. Das beginnt schon beim Chronisten, der sich keine Aufzeichnungen macht und dann auch noch den Durchschlag des Spielberichtes „versiebt“, so dass keine Details genannt werden. Im Spiel selbst können wir zwei Sätze nur Gegenhalten, ohne selbst die Spur einer Chance zu haben. Den dritten Satz gestalten wir siegreich und es kam noch einmal Hoffnung auf.
Dann kommt allerdings im vierten Satz ein Ereignis, das sicher mit Schuld für die 1:3-Niederlage war. Bereits 2 Punkte im Rückstand wird uns ein Sichtblock abgepfiffen, die Diskussion darüber hat noch eine gelbe Karte zur Folge und die Nerven liegen blank. Die Spremberger befinden sich auf der Euphoriewelle und schaukeln den Satz nach Hause. Und wieder war es nichts mit 4 Punkten!!

Kurz-Bericht zum 2. Punktspieltag in der Volleyball-Landesliga Süd der Herren

Das Ausflug nach Schöneiche brachte die ersten zwei Pluspunkte der laufenden Saison ein. Das Duell mit Energie Cottbus II wurde im Tiebreak klar gewonnen(15:8), nachdem der Ausgang des 4. Satzes mit 16:25 nicht gerade die beste Voraussetzung hierfür war.
Gegen Schöneiche III machte sich dann u.a. das Fehlen zweier Aussenangreifer(und eventuell auch des Mannschaftsleiters???) bemerkbar. Nach zwei klaren Satzverlusten fand die Mannschaft erst im 3. Abschnitt zu ihrem Spiel, war jedoch im Endspurt mit 24:26 unterlegen, so dass am Ende 0:3 im Protokoll stand.

Gutes Spiel blieb unbelohnt – Bericht zum 1. Spieltag am 09.09.2012

Bereits am 1. Spieltag mussten die Spieler zur Kenntnis nehmen, wie schwer es gerade in dieser zweiten Saison der Zugehörigkeit zur Landesliga werden wird. Der personelle Aderlass in der Sommerpause von gleich 3 Spielern bei nur einem Zugang verlangt von den verbliebenen „9 Aufrichtigen“ nicht nur Disziplin, Kondition, Terminplanung und und und… , er wird leider auch sehr oft nur geringen Handlungsspielraum zulassen, wenn das Team mit 6 oder wie am Samstag mit 7 Spielern antritt.

Der Wille war jedoch von Anfang an da und so legte der HSG-Sechser im 1. Satz gegen Schulzendorf los wie die Feuerwehr. Die Mannschaft setzte sich nach einem 6:6-Ausgleich auf 12:6 ab und gab diese Führung bis zum Satzgewinn nicht mehr ab. Starke Aufschläge und der wiederholte Einsatz von Hebern waren die Garanten für den 25:22-Sieg nach 22 Minuten.
Mit zunehmender Spielzeit stellte sich der Kontrahent auf das variable Angriffsspiel ein und spielte seinerseits Angriffswucht und Routine aus. Im Ergebnis lagen wir ständig im Rückstand und der 19:25-Satzverlust nach 20 Minuten schien das normale Kräfteverhältnis widerzuspiegeln.
Diese Tendenz setzte sich im 3. Satz fort. Mehrmals blieben wir bei langen und spektakulären Ballwechseln Sieger, zwischendurch punktete aber meistens nur Schulzendorf. Die Folge war ein 17:25 nach 20 Minuten.
Im 4. Satz gestalteten wir das Spiel ausgeglichen, führten lange mit geringem Vorsprung, ehe Schulzendorf den Ausgleich und die 19:18-Führung erzielte und wir die zweite Auszeit nahmen. Danach lief es wieder besser, alle Angriffe wurden erfolgreich abgeschlossen und der 2:2-Satzausgleich bei 25:23 nach 25 Minuten war der Lohn.
Der Tiebreak war bis zum 5:7 noch offen, aber Auszeit und Seitenwechsel brachten nicht den erhofften Ruck zum Endspurt. Schulzendorf zog auf 10:6 davon, wir kamen zwar noch einmal auf 11:13 heran, dann triumphierte der Favorit mit 15:11. Nach 102 starken Spielminuten war die 2:3-Niederlage perfekt.
Auch der Gastgeber HSV Cottbus mit „langer Bank“ und zahlreichen Zuschauern im Rücken verlangte von Anfang an alles von uns ab. Bis zur Satzhälfte gestalteten wir das Spiel noch offen, dann entwischte HSV uns auf 3 Punkte Vorsprung(18:21), was unsererseits zur 1. Auszeit führte. Die brachte aber nicht viel ein und bei 19:24 drohte das frühe Ende. Die dann erfolgte „zweite Ansprache“ bewirkte Wunder: wuchtige Sprungaufgaben setzte die HSV-Abwehr erheblich unter Druck und was nicht gleich zum Punkt führte, wurde mit dem 1. Angriff abgeschlossen. So stand es plötzlich 24:24 und Sieghoffnungen kamen auf. Leider fehlten am Ende die entscheidenden Punkte und so hieß es nach 25 Minuten 25:27.
Der zweite Satz verlief ebenso spannend, ging mit 31 Minuten noch länger und endete auch mit 27:25, diesmal allerdings für uns!
Mit zunehmender Spielzeit wirkten sich die völlig gegensätzlichen Voraussetzungen aus. Während unsere Spieler bereits alle 5 Sätze mehr in den Beinen hatten, konnten die Cottbuser auf frische Kräfte setzen, die keineswegs schlechter als ihre Vorgänger waren. Trotzdem hatten wir im 3. Satz beim Stande von 22:23 noch Chancen zum Gewinn, nach 26 Minuten stand es aber 23:25.
Noch dramatischer verlief der 4. Satz, der nach 24:24 in die Verlängerung ging. Zuerst holte sich HSV den Spielball, dann haderten alle Senftenberger mit dem Schiedsrichter, als er bei einem Netzduell fälschlicherweise unseren Blockspieler und nicht den HSV-Mittelangreifer als „unerlaubten Netzberührer“ erkannte. So lautete nach 112 Minuten das Endergebnis ernüchternd für uns 1:3.
Zur Ehrenrettung des Schiedsrichters möchten wir abschließend deutlich sagen, dass wir uns über das gesamte Spiel nicht benachteiligt fühlten. Es war in diesem Moment aus unserer Sicht halt eine Fehlentscheidung mit negativen Konsequenzen.