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Zum Schluss Stahlmänner „weichgeklopft“

Mit den Spielen am letzten Samstag in Kolkwitz ist die Saison 2011/2012 beendet. Das Hauptziel –Nichtabstieg- war bereits vor Spielbeginn gesichert und so hatte die Mannschaft das Ziel, mit dem 1. Doppelsieg vielleicht doch noch an Energie Cottbus II vorbeizuziehen.
Der Vorsatz war da, allein das Fleisch (und auch der Wille?) waren zu schwach dazu. Am Ende war es wieder mal pari/pari, allerdings nicht so, wie es die Tabellensituation vermuten ließe.

Nach 1 : 3 gegen Kolkwitz folgte zum Saisonabschluss ein erneutes Highlight mit dem 3 : 1 – Sieg über den langzeitigen Mitfavoriten Stahl Eisenhüttenstadt.
Eigentlich kann man sich eine detaillierte Beschreibung schenken, denn es gab sehr viele Parallelen zum Spieltag in Wildau. „Unzufrieden“ mit der Leistung im Eröffnungsspiel, ehrliche Aussprache danach und sportlich hervorragende „Trotzreaktion“ gegen die Stahlmänner von Hütte.
Gegen Kolkwitz starten wir gut und halten bis zum 15:14 das Spiel offen, ehe wir-ausgerechnet nach der 1. Kolkwitzer Auszeit- den Turbo zünden, auf 20:15 davonziehen, um schließlich mit 25:18 den Satz zu sichern. Ob dann die schnelle 6:3-Führung für jeden einzelnen Spieler psychisch kontraproduktiv war, müsste uns mal jemand erklären, der davon mehr Ahnung hat. Jedenfalls kehrte sich die Führung schnell in einen 7:10-Rückstand um, Kolkwitz wurde immer sicherer und vergrößerte den Vorsprung bis zum 25:17 aus ihrer Sicht. In den Sätzen 3 und 4 trat dann das Kardinalproblem Annahmeschwäche wieder zum Vorschein mit der Kettenreaktion „schlechtere Pässe“, „weniger druckvoller Angriff“ und „mehr Druck vom Gegner“. Dabei keimte im dritten Satz Hoffnung auf, als beim Stande von 17:17 erstmalig der Ausgleich gelang. Diesmal folgte bei uns aber weder „Turbo“ noch „Killerinstinkt“, sondern „totale Erschöpfung“. Auch zwei Auszeiten konnten 6 Gegenpunkte in Folge nicht verhindern. Der Schluss von Satz 3 war dann für die Gastgeber nur noch Routine: 25:19 und somit 2:1. Im 4. Satz war die Welt nur bis zum 10:9 in Ordnung, die 1. Auszeit bei 10:12 brachte auch nicht den notwendigen Ruck und das erneute „Timeout“ bei 15:20 war letztlich nur eine Verzögerung des Spielendes (19:25). Ein richtiges „Hängenlassen“ kann man keinem im Team bescheinigen oder vorwerfen, es war halt ein braves Mitspielen oder, wie es im Notizbuch steht, die Luft war raus!
Gegen Hütte soll es ein Außenangreifer auf der Mittelblocker-Position richten. Dies geht im 1. Satz völlig daneben. Nach 16 Minuten steht es 15:25 und es droht ein schnelles Ende. Da wir aber zum Glück mehrere Außenangreifer besitzen, tauschen wir Angreifer und Mittelblocker und erwischen einen Superstart. Bei 8:2 für uns versammeln sich die Stahlmänner zur 1. Dienstberatung an der Seitenlinie und bei 20:7 wird aus der Dienstberatung eine Krisensitzung. Allein, es nützt nichts, mit 25:14 gehört der zweite Satz nach 20 Minuten uns. So leicht gibt sich das Team aus Hütte aber nicht geschlagen, immerhin kann bei einem Sieg noch der Vize-Meister-Titel rausspringen. Es folgen deshalb zwei spannende Sätze, wo das HSG-Team aufopferungsvoll um jeden Ball kämpft, im Angriff meistens die richtigen Entscheidungen trifft und der Block seinem Namen oft gerecht wird. Trotzdem steht der 3. Satz auf der Kippe, als die 21:17-Führung auf 24:23 zusammenschrumpft. Aber diesmal nützt die Auszeit was und der Satzball wird nach 22 Minuten verwandelt. Der Entscheidungssatz beginnt relativ ausgeglichen, wobei wir immer leicht die Nase vorn haben. In der Satzmitte können wir uns über 13:9 und 21:16 langsam absetzen, müssen jedoch bis zum Schluss konzentriert durchspielen, um uns nach 20 Minuten über einen 25:22-Satzerfolg zu freuen.
Damit gelingt es erstmalig einer Mannschaft der Hochschule Lausitz, sich in der zweithöchsten Spielklasse des Landes zu behaupten!

Trauerstimmung am Faschingssamstag

Zum letzten Heimspieltag in der laufenden Saison sollte endlich ein Doppelsieg gelingen, damit eine weitere Seite für die Chronik geschrieben und der Verbleib in der Liga vorzeitig erreicht werden. Es wurden dann auch 4 : 0 Punkte, aber leider für die Gäste!

Wie konnte dies geschehen, war man etwa schon in Faschingsstimmung?
Das Ziel war nicht unrealistisch: die gute Leistung gegen Brandenburg, die Eindrücke beim Training und die Tatsache, dass wir erstmalig mit allen Spielern antreten konnten, waren schon Argumente dafür.
Gegen Schöneiche wurde auch konzentriert begonnen, ab dem 12 : 11 die Führung übernommen und ein 5-Punkte-Vorsprung erzielt. Beim 19:13 riss aber der Faden und der Gegner kam heran. Die Auszeit bei 21:19 brachte auch nicht den erwünschten Kick. Nach dem Gleichstand von 22:22 hatten wir trotzdem noch Satzball(24:23), es fehlte jedoch der Killerinstinkt, um „den Sack zuzumachen“. Mit 24:26 hatten wir das Nachsehen.
Nach ausgeglichenem Beginn übernahm Schöneiche im zweiten Satz die Führung und die 5-Punkte-Führung ließ Schlimmes befürchten. Plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft und nach dem Ausgleich –wieder bei 22:22- schien der Satzgewinn möglich. Es gab jedoch nur eine Kopie vom Finale des 1. Satzes und so lagen wir mit 0 : 2 Sätzen hinten.
Das Team ließ sich hiervon nicht entmutigen, führten im 3. Satz mit konzentriertem und aufopferungsvollem Spiel ständig und retteten diesmal den Vorsprung auch bis zum 25:23-Satzgewinn. Hier zeigte sich aber schon, dass die Gäste mit zunehmender Zeit sich immer besser auf unsere Heber im Angriff eingestellt hatten und dass die Fehlerquote bei den Aufschlägen zu hoch war. Der Verlauf des 4. Satzes entsprach dem des 1. Satzes, leider auch das Ende: 24:26! Damit erlitten wir ausgerechnet in eigener Halle unsere 1. Niederlage gegen Schöneiche III und bereits nach dem 1. Spiel war das Tagesziel verfehlt.
Wichtiger war der Vergleich mit Schlusslicht Strausberg, ging es doch darum, den Abstand zu halten und nach Lage der Dinge mit 20 Pluspunkten den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Diese Sache wurde noch zäher, denn die Sätze 1 bis 3 waren genau so umkämpft wie die aus dem vorherigen Vergleich. Im zweiten Abschnitt gaben wir uns erst nach 27 Spielminuten mit 24:26 geschlagen. Doch wir lagen mit 2:1 vorn und hatten den 3. Satz für uns endschieden, also ein vermeintlich psychologischer Vorteil. Aber um diesen Satzgewinn mussten wir arg kämpfen, was sich dann im 4. Satz auszahlen sollte. Erstmalig im gesamten Spiel waren wir nicht im Stande, erfolgreich Paroli zu bieten. Am Ende kam ein 20:25 raus und der Gang in den Tiebreak. Bis zum 6:6 war die Welt noch in Ordnung, der Wechsel bei 6:8 schon bedenklich und der anschließende Punktgewinn für Strausberg war der Anfang vom Ende. Nun zeigten auch die bereits absolvierten 8 Sätze ihre Wirkung und die von Anfang an sehr selbstbewusst auftretenden Gäste ließen sich die Chance nicht nehmen: 10:15 aus unserer Sicht. Nach 110 Spielminuten –was Saisonrekord für uns bedeutet- war auch die Hoffnung auf wenigstens 2 Punkte vorbei.
Der gemeinsame Pizza-Verzehr, eigentlich als Fest- oder Jubelessen geplant, wurde so eher zum Katerfrühstück.
Was bleibt als Fazit:
1. Wenigstens auf Schöneiche war im letzten Spiel Verlass. Auch sie mussten sich sehr strecken, um mit 3 : 1 als Sieger den Platz zu verlassen.
2. Die Mannschaft hat fast ausnahmslos gefightet und über weite Strecken einen guten Sport präsentiert. Eine Leistung wie gegen Brandenburg kann man aber vermutlich nur erreichen, wenn alle Spieler durchgängig an der oberen Leistungsgrenze spielen. Dies war diesmal nicht gegeben.
3. Nach dieser Null-Nummer sind wir theoretisch wieder im Abstiegskampf verwickelt. Da die anderen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte 2 bis 3 Spiele weniger als wir absolviert haben, gilt es nun die Daumen zu drücken, am 11. März auf der bvv-Seite im Internet die Ergebnisse zu lesen und dann den Schlachtplan für den letzten Spieltag in Kolkwitz zu entwerfen.

Ulli Bergholz

Einfach geil – Krimi-Sieg gegen Titelaspiranten

Die Bilanz der bisherigen Spiele gegen die Kontrahenten vom Samstag ist eindeutig: teilweise enge Sätze, 2 Tiebreak, aber 0:8 Punkte. Unter diesen Aspekten schien die Reise nach Wildau -diesmal mit 9 Spielern- nicht gerade eine willkommene Kaffeefahrt zu werden. Am Ende kamen eine „standesgemäße“ 1:3-Niederlage gegen die Gastgeber 1.VC Wildau und ein fantastischer 3:2-Sieg nach einer Superleistung gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg Blau-Weiß Brandenburg heraus. Wenn man dann noch weiß, dass zwischendurch Brandenburg Wildau mit 3:0 fast abgeschossen hatte, dann gewinnt der Sieg gegen die Domstädter noch mehr an Stellenwert.

Aber zuerst spielten wir ja gegen Wildau in einer für die meisten Spieler unbekannten Halle. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir schnell mehrere Punkte Rückstand hatten. Es gelang uns anfangs nicht, gegen die kraftvollen Angriffe der Außenspieler eine richtige Antwort zu finden. Als wir im Angriff erfolgreicher wurden und zusätzlich der Gegner eigene Fehler produzierte, kamen wir von 13:17 auf 17:18 heran. Damit war das Pulver für diesen Satz aber verschossen. Trotz Auswechslungen gelang es uns nicht, die Führung zu übernehmen. Nach 25 Minuten stand der 22:25-Satzverlust fest.
Der zweite Satz ähnelte lange Zeit dem Beginn, nur mit dem Unterschied, dass Wildau bis zu 7 Punkte Vorsprung (7:14 aus unserer Sicht) herausspielte. Es sah nach einem schnellen Satzende aus. Doch dann wendete sich das Blatt völlig. Ausgelöst von kraftvollen Sprungaufgaben holten wir Punkt für Punkt auf und konnten bei 21:21 Gleichstand vermelden. Die Mannschaft spielte wie entfesselt und belohnte sich selbst nach 20 Minuten mit dem 25:22-Teilerfolg.
Im dritten Satz gleichen wir bereits bei 6:6 den Spielstand aus, sind dann aber zu unkonzentriert und lassen einen 7:12-Rückstand zu. Der letzte Angriff ist besonders schmerzvoll, denn der Mittelblocker bekommt den Ball nur an den kleinen Finger und muss sich erst einmal auf der Bank erholen. Bis zum 14:19 kann Wildau den Vorsprung verteidigen, dann ist die HSG wieder auf dem Vormarsch. Der Trainer ersetzt den Zuspieler durch einen weiteren Angreifer und diese Maßnahme verwirrt den Gegner mehr als die eigenen Spieler. Bei 20:20 ist das Spiel wieder offen, beim Stande von 22:23 soll die letzte Auszeit noch einmal die Marschrichtung festlegen. Der Plan zeigt Wirkung, wir haben bei 25:24 Aufschlag zum Satzball und … der Ball landet im Aus. Auch beim zweiten Satzball findet der Aufschlag nicht das Feld!! Die ganze Mannschaft kämpft trotzdem weiter, nach 27 Minuten vermerkt der Protokollant allerdings 30:28 für Wildau.
Dieser Satzausgang hat an der Moral des Teams gezerrt. Im 4. Satz können wir nicht mehr entscheidend Paroli bieten, hadern mit uns und der Welt und sind somit für Wildau eine leichte Beute. Wichtig erscheint für den Berichterstatter nur noch die Tatsache, dass bei 9:16 „der Neue“ eingewechselt wurde, der aber auch nicht den Spielausgang entscheidend beeinflussen konnte. Nach 18 Minuten war der 4. Satz mit 16:25 vorbei und Wildau wie erwartet der Sieger.
Das Spiel gegen Brandenburg wird bereits bei der Erwärmung interessant, was mit „dem Neuen“ zusammenhängt, der gerne mehr Einsatzzeit hätte. Er ist dafür sogar bereit Libero zu spielen. In der ganzen Saison konnten wir noch nie einen Spieler überreden, diese Position zu besetzen. Folglich hatten wir auch kein Libero-Trikot mit. Wir finden aber eine Lösung und „der Neue“ - nennen wir ihn heute mal „Super-G“- kann auf dieser Position spielen. Jetzt, nach dem Spiel, können wir es ja verraten. Super-G war bis zum Spieltag ein bekannter Freizeitspieler in der Region, der schon eine gewisse Zeit bei uns mittrainiert, aber meines Wissens noch nie ein Spiel der HSG gesehen noch mitgespielt hat. Und dann soll/will er in der Annahme bestehen gegen diese alten Füchse aus Brandenburg, die zwar einen schnörkellosen, aber sehr effektiven Ball spielen??? Verständlich, dass innerhalb der Mannschaft die Meinungen hierzu auch sehr unterschiedlich waren.
Also, wir fangen mit leicht veränderter Aufstellung und natürlich mit Libero an. Der 1. Satz verläuft dann programmgemäß. Brandenburg ist überlegen, gegen die Angriffe finden wir kein Gegenmittel und nach 22 Minuten steht es 25:18 für den Favoriten. Da das ganze Team aber von Anfang an kämpft, selbst auch gute Spielzüge zeigt und Super-G seine Funktion erstaunlich gut ausfüllt, gibt es keinen Grund, an der Aufstellung oder am System etwas zu ändern.
Und dann beginnt der zweite Satz, der mit Fug und Recht mit Superlativen wie „Meilenstein“ oder „Traumvolleyball“ oder „einmalig“ oder … beschrieben werden muss!!!. Wenn wir in diesem Satz einen Fehler gemacht haben, dann ist es der, dass wir kein Video haben laufen lassen. Es gelingt einfach allen alles: druckvolle Aufschläge, erfolgreiche Angriffe, Super-Blöcke, präzises und überlegtes Zuspiel, eine Wahnsinns-Libero-Leistung in der Luft und am Boden, ein gegenseitiges Verständnis und und und...
Nach 17 Minuten kann der Schreiber 25:10 für uns notieren, und das gegen eine Mannschaft, die vor (und auch noch nach) dem Spiel noch punktgleich mit dem Spitzenreiter ist und sich nach wie vor berechtigte Hoffnungen auf den Staffelsieg machen kann!!
Und dass sie sich nicht vorführen lassen wollen, beweisen die Blau-Weißen im nächsten Satz. Anfänglich ist das Spiel noch ausgeglichen, dann zieht der Favorit auf 11:6 davon. Aber wieder findet der HSG-Sechser eine Antwort, wird immer stärker im Block und kann auf 17:17 ausgleichen. Zum Schluss siegt allerdings die Routine – 25:22 nach 18 Minuten.
Der 4. Satz wird wieder zum HSG-Feuerwerk. Ähnlich wie im zweiten Satz, aber nicht ganz so deutlich, sind die Senftenberger tonangebend. Es stimmt wieder alles:Leistung, Stimmung, Einsatz, Hilfsbereitschaft. Und nach 17 Minuten steht auf der Anzeigetafel 25:17 für uns – Tiebreak.
Natürlich haben der Tiebreak-Sieg am letzten Spieltag und die Leistungen bis zu diesem Zeitpunkt unser Selbstbewusstsein gestärkt, aber auf der anderen Seite stehen Spieler, die in der letzten Saison sich noch mit den besten Mannschaften Brandenburg gemessen haben. Diese Skepsis scheint berechtigt zu sein, denn Brandenburg ist uns in den Punkten immer voraus. Bei 6:8 wechseln wir die Seiten, unsere letzte Auszeit bei 8:12 gleicht einem Strohhalm. Bei 11:14 stehen wir mit dem Rücken an der Wand, aber wir greifen erfolgreich an zum 12:14. Und was (vermutlich) niemand in der Halle ahnt, tritt ein: es ist der letzte Wechsel im Spiel! Wir wehren sämtliche Angriffe von Brandenburg ab und können nach dem 16:14 den HSG-Kreisel rotieren lassen. Eine Super-Leistung ist mit einem Überraschungssieg belohnt worden.
Am Ende sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich alle Mannschaften untereinander und gegenüber dem Schieri fair wie selten verhalten haben. Auch dies hat dazu beigetragen, dass wir gutgelaunt die Heimreise antraten.
Nächster Auftritt des HSG-Sechser werden die Heimspiele am 18.02.12 sein. Dann könnten vielleicht schon aus eigener Kraft die Voraussetzungen für eine Nicht-Abstiegs-Party geschaffen werden.

siehe auch: http://www.bvv-online.de/index.php?site=1&navid=109&language=1

Bericht vom Spieltag am 14.01.2012 in Eisenhüttenstadt

Die Spiele in Eisenhüttenstadt brachten der Mannschaft die erwarteten Resultate: Eigentlich Null-Chance gegen Hütte(0:3) und einen Sieg gegen Kolkwitz(3:2).
Da Energie und Buckow gleichzeitig ihre beiden Spiele verloren, sind wir auf den 5. Tabellenrang vorgerückt. Außerdem gelang uns endlich mal wieder ein erfolgreicher Tiebreak, wenn auch mit dem knappsten aller möglichen Resultate ohne Verlängerung. Dazu noch ein Geburtstagskind im Team, ein scheinbar gelungener Ausflug nach Eisenhüttenstadt.

Im Detail sah es aber nicht ganz so rosig aus. Mit 6 „gestandenen“ Spielern und einem Saison-Neuling war die Personaldecke dünn. Gegen die Stahl-Männer haben wir im gesamten Spiel fast immer im Rückstand gelegen. Eine ernsthafte Gefahr waren wir an diesem Tag für die Heimmannschaft nicht. Und so verwundert es auch nicht, dass wir erstmalig in der Saison ein Spiel nach nur 53 Minuten verloren hatten. Im indirekten Vergleich sahen wir schlechter als Kolkwitz aus, die zwar auch 0:3 unterlagen, sich im letzten Satz aber erst bei 30:32 geschlagen gaben. Der Ausgang des direkten Vergleiches schien völlig offen.
Umso erfreulicher verlief für uns der 1. Satz. Mit 9:4 schafften wir den ersten größeren Vorsprung und mussten erst beim 19:17 die 1. Auszeit nehmen, um uns wieder richtig einzustimmen. Dies hat dann auch hervorragend geklappt und mit 25:21 war der Satz gesichert.
Im zweiten Satz standen offensichtlich zwei völlig andere Teams gegenüber. Bei 7:11 musste schon die 1. Ansprache beantragt werden, die allerdings in den Wind ging. Der Vorsprung vergrößerte sich auf 13:23 und das 15:25 war die logische Schlussfolgerung.
Der Verlauf der Sätze 3 und 4 ähnelte dann diesem Szenarium. Im Satz 3 bauten wir eine 8:6-Führung auf 17:11 aus, um wiederum mit 25:21 erfolgreich zu sein.
Wer nun glaubte, dass wir aus dem 2. Satz die richtige Lehre gezogen hätten und Kolkwitz eventuell deprimiert sei, lag völlig falsch. Es klappte bei uns kaum noch was, in der Annahme flogen die Bälle sonst wo hin, nur nicht zum Zuspieler und kam doch ein vernünftiger Aufbau zustande, scheiterten wir am Block oder an der Netzkante. Das 13:25 ließ arges für den Tiebreak befürchten, zumal wir auf dieser Seite des Feldes auch wieder begannen.
Nach dem 3:3 platzte bei uns der Knoten, wir zogen auf 8:4 davon, führten 12:9 und machten zum Schluss das Spiel noch spannend. Bis auf 13:14 kam Kolkwitz heran, ehe wir „mit der Brechstange“ den entscheidenden Punkt sicherten. Die Erleichterung über den hart erkämpften Sieg und vor allem der Gewinn von 2 Punkten im Duell mit einem Konkurrenten entluden sich im „HSG-Kreisel“.

Energie-Hürde auch im dritten Anlauf gerissen

Der 1. Spieltag im neuen Jahr gleich mit Heimrecht sollte würdig mit einem Grillfest plus Glühweinabend beendet werden. Trotz widriger Wetterlage wurde der Grill auch angeworfen, eine richtige Stimmung kam aber nicht auf. Dies lag hauptsächlich an Energie Cottbus II oder an der fehlenden Cleverniss, endlich auch mal gegen diesen Gegner konstant und mit wenigen eigenen Fehlern durchzuspielen.

Erstaunlich für alle HSG-Spieler und Fans war wieder einmal die deutliche Überlegenheit im Spiel gegen Buckow. In den drei Sätzen nahmen wir nur einmal eine Auszeit, als im 3. Satz Buckow 13:12 führte. Danach wirbelte nur noch der HSG-Sturm und der Satz endete mit 25:15!
Mit gleichem Schwung wurde gegen Energie losgelegt, einen 22:16-Vorsprung rausgeholt und … der Satz mit 25:27 vergeigt. Vermutlich war dies schon die spielentscheidende Situation.
Im zweiten Satz –mit Wut im Bauch- lief es dann durchgängig nach unseren Vorstellungen und am Ende stand 25:17 für uns an der Anzeigetafel. Leider zeigten sich die Energie-Spieler von dieser starken Leistung nicht beeindruckt und setzten uns im dritten Satz von Anfang an unter Druck. Bis Satzmitte hielten wir mit, eine kurze Verschnaufpause mit Annahmeschwierigkeiten brachte beim Stande von 17:13 die erste 4-Punkte-Führung für Energie und zwang uns zur 1. Auszeit. Die Ansprache muss im Nachhinein als „misslungen“ eingeschätzt werden, denn Energie zog auf 20:14 davon und siegte mit 25:18.
Als Konsequenz oder als „letzten Versuch“ bauten wir das Team im 4. Satz noch einmal um. Anfangs zeigte dies beim Gegner noch leichte Verwirrung, was uns eine leichte Führung einbrachte. Energie konterte aber erneut und zwang uns beim 12:15-Rückstand zur „1. Teepause“. Diesmal wirkte das Pausengespräch und wir konnten bei 18:18 ausgleichen. Danach war nur noch „Spannung pur“, wobei wir erst hinterher liefen, dann bei 24:23 doch den Satzball hatten. Das Ende vom Satz sah allerdings wie im 1. Abschnitt aus: 25 zu 27 und damit 3:1-Sieg für Energie II. Genau 27 Minuten hatten wir Paroli geboten, meistens sehr ansehnliche Angriffe vorgetragen, teilweise aufopferungsvoll nach jedem Ball gekämpft und am Ende war wieder einmal „alles für die Katz`“. Bleibt nur zu hoffen, dass das Ergebnis des dritten Spieles(3:2 für Energie) letztendlich für uns vom Vorteil ist. Dies wird sich vermutlich erst am Ende der Saison zeigen!

Weihnachtsbescherung mit halbvollem Sack

Der heimliche Wunsch nach 4 Punkten am letzten Spieltag vor dem Jahreswechsel erfüllte sich wieder nur zu 50%. Wie bereits in der 1. Spielrunde verloren wir ausgerechnet gegen die hinter uns platzierten Gastgeber von Energie Cottbus II mit 2:3 und siegten anschließend erneut gegen Buckow, diesmal klar mit 3:0.

Und so verlief der Tag in der für uns unbekannten Turnhalle Poznaner Straße.
Zuerst staunten wir nicht schlecht, als das FHL-Urgestein „Boschi“ zur Turnhalle reinkam und sich als Aushilfstrainer für die Energie-Truppe zu erkennen gab. Noch vor Wochen hatte er unsere Truppe trainiert und scheinbar die dort gesehenen Schwächen gut abgespeichert.
Jedenfalls fing das Spiel so an, wie es keiner von uns vorhergesehen hätte. Bei 0:5 nahmen wir die erste Auszeit, es half aber nichts. Es stand bereits 0:10, als uns der erste Punkt gelang. Danach konnten wir wenigstens den Abstand gering verkürzen, gegen die 17:25-Niederlage konnten wir uns nicht wehren.
Der zweite Satz lief ganz ähnlich, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Über 8:2 und 16:6 kamen wir zu einem völlig ungefährdeten 25:12-Sieg.
Erst im dritten Satz wurde es spannend, wobei uns anfangs nur beim 8:8 der Gleichstand gelang. Ständig lagen wir im Rückstand und bei der zweiten Auszeit (13:18) sowie beim 16:21 sah es nicht gut für uns aus. Dann bekamen wir mit guten Aufschlägen das Spiel in den Griff, holten Punkt um Punkt auf, erreichten beim 22:22 den Ausgleich und mit 25:23 noch den Satzgewinn.
Der vierten Satz wird sicher in die Geschichte der Mannschaft eingehen, denn er begann mit einem Blackout des Trainers. Als der zweite Schiedsrichter die Aufstellung der Mannschaft überprüfte, erkannte er falsche Spieler auf dem Feld. Beim Ausfüllen des Aufstellungsblattes war auf der Mittelblocker-Position eine Verwechselung passiert, wir mussten in einer völlig neuen Aufstellung beginnen und der bis dahin wirkungsvollste Spieler auf dieser Position saß staunend auf der Bank. Dies wirkte sich anfangs im Ergebnis überhaupt nicht negativ aus, wurde doch schnell wieder zurück gewechselt und bis zum 16:13 ein geringer Vorsprung gehalten. Dann riss aber der Spielfaden, Energie glich 17:17 aus und sicherte sich mit 25:21 den Satzgewinn.
Ob der 5. Satz auch in die Geschichte eingehen wird, will ich hier nicht beurteilen. Er begann nämlich mit einem Blackout der gesamten Mannschaft, die diesmal mit richtiger Besetzung auf dem Feld stand. Analog dem Spielbeginn lagen wir mit 1:10 chancenlos zurück und glichen einem Haufen Elend. Die letztlich noch erzielten 7 Punkte waren nur Ergebniskosmetik, am klaren Satzgewinn der Energie-Zweiten änderte dies nichts. Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß.

Gegen Buckow, die zwischenzeitlich deutlich mit 0:3 gegen Energie II verloren hatten begannen wir mit zwei Änderungen in der Aufstellung.
Im 1. Satz führten wir schnell mit 8:2, mussten dann aber den 10:10-Gleichstand hinnehmen. Im weiteren Verlaufe stellten wir uns immer besser auf den Gegner ein und gewannen verdient mit 25:21.
Im zweiten Satz lagen wir lange und bis zu 5 Punkten zurück und bei 16:20 sah es schon Satzverlust aus. Dann führten druckvolle und platzierte Aufschläge von unserem Seniorspieler zu 6 Punktgewinnen in Folge und damit erstmalig in diesem Satz zur Führung. Diese Chance ließ sich das Team nicht mehr entgehen und vollendete mit 25:22.
Der 3. Satz ist schnell berichtet. Gegen einen jetzt sicherlich auch demoralisierten Gegner gelang uns alles und nach nur 14 Minuten war der 25:15-Sieg perfekt.
Wie eng es nach diesen Ergebnissen im unteren Bereich der Staffel geworden ist, kann man aus der Tabelle erkennen.
Bereits am 07.01.2012 stehen sich die drei Teams am vorgezogenen Spieltag der 3. Runde erneut gegenüber. Dann ist die Regenbogengrundschule in Senftenberg der Austragungsort. Dann lautet das Kampfziel wieder „4 Punkte“, wobei in heimischer Umgebung und bei der nüchternen Analysen mit etwas Abstand vom Energie-Spiel dies durchaus realistisch ist.

Mit Schrumpftruppe nach Brandenburg

Die Reise nach Brandenburg zu den Spielen gegen den Spitzenreiter Blau-Weiß(BW) und den Dritten Wildau wurde der erwartet schwere Weg.

Zuerst herrschte aber große Freude, als mitten im Spiel der Spitzenmannschaften (3:0 für Wildau!) unser sechster Spieler die Halle betrat und wir somit "Vollzähligkeit" und somit "Spielfähigkeit" registrieren konnten. Insider wissen, dass dies in den Tagen vor dem Spiel nicht unbedingt abzusehen war.
Die Freude hielt an, als wir im 1. Satz gegen BW einen 18:24-Rückstand in einen 27:25-Sieg umwandelten. Leichtfertigkeiten bei den Gastgebern und ein sensationeller und fehlerfreier Endspurt machten diese Wende möglich.
Die Freude steigerte sich weiter, als auch der zweite Satz mit Kampfgeist und variablem Angriffsspiel nach einem Zwischenstand von 21:23 noch umgebogen und mit 26:24 gewonnen werden konnte.
Der "gefürchtete" 3.Satz machte seinem Namen alle Ehre. Nur im 1. Drittel konnten wir das Spiel offen halten, dann setzte sich der Gastgeber immer mehr ab und nach 18 Minuten stand die 15:25-Klatsche fest.
Davon zeigte sich das Team im 4. Abschnitt gut erholt, hielt lange Zeit erfolgreich mit und gestattete den Blau-Weißen erst beim 16:19 einen größeren Vorsprung. Durch unsere 1. Auszeit konnte der Schwung des Gegners genommen werden, wir kamen bis auf 19:20 ran. Das ganz große Finale gelang jedoch nicht, nach 20 Minuten stand es 21:25 und damit 2:2 nach Sätzen.
Im Tiebreak wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert, mit 8:7 letztmalig die Seiten gewechselt und bis zur Zielgerade beim Stand von 12:10 alles richtig gemacht. Doch diesmal drehten die Brandenburger im Endspurt den Spieß um. Von der Bank wechselten sie einen großen, ausgeruhten Angreifer gegen den am Netz stehenden Zuspieler ein und in Verbindung mit starken Aufschlägen gelang es ihnen doch noch, den Satz mit 15:12 für sich zu entscheiden.
Eine mögliche Überraschung blieb damit aus - schade! Man kann dem HSG-Sechser aber keinen Vorwurf machen, bei dieser Aufstellung und ohne Wechselmöglichkeiten ist eine optimale Leistung abgerufen worden.

Der Vergleich mit Wildau begann so, wie man es aus dem Lehrbuch für Psychologie entnehmen kann. Auf der einen Seite der 3:0-Sieger gegen BW Brandenburg mit einer ausreichenden Anzahl von Spielern und auf der anderen Seite der unglückliche Verlierer mit nur sechs Spielern.
Nach 17 bzw. 15 Minuten waren dann auch die ersten beiden Sätze hoch verloren und es drohte ein Debakel. Es spricht für die Moral der Truppe, dass sie sich anschließend nicht hängen ließ, zusehens im Block und in der Feldabwehr erfolgreicher wurde und zum Ende den 3. Satz mit 25:21 für sich verbuchen konnte. Im 4. Satz wurden noch einmal alle Körner zusammen gesucht, ein 16:19-Rückstand mit 20:20 ausgeglichen - doch dann war die Kraft zu Ende und die 23:25-Niederlage gegen den neuen Spitzenreiter nicht mehr aufzuhalten.
Unter dem Strich brachten die Auswärtsspiele mit der weitesten Anreise bei Berücksichtigung der Tabellensituation zwei "normale" Ergebnisse. Nur gut, dass auch Energie III auswärts nict besser abgeschnitten hat! So bleibt der 2-Punkte-Vorsprung erhalten und der nächste Spieltag in Cottbus wird eine spannende Angelegenheit.

4 Punkte am 5. Spieltag !!!

Der Staffelleiter hat´s entschieden: Durch die regelwidrige Aufstellung von 14 Spielern beim SV Mühlenberg Strausberg hat dieser beide Spiele am 5. Spieltag als verloren gewertet bekommen. Das bedeutet für uns 4 Punkte.

Ergebnisse vom 5. Spieltag am 19.11.2011 noch nicht endgültig!

Was ist nur mit dieser HSG-Truppe los? Da gewinnen sie wahrscheinlich zum 1. Mal in der Vereinsgeschichte 4 Punkte an einem Tag in der Landesliga, aber in der Kabine der "Bundesliga-erlebenden-Turnhalle" in Schöneiche sitzen gegen 18 Uhr nur Spieler mit hängenden Köpfen? Dies war das Ende eines denkwürdigen Spieltages, den wir so auch noch nicht erlebt haben!

Zur Aufklärung: Nachdem Schöneiche erwartungsgemäß gegen den Tabellenletzten von Mühlenberg Strausberg mit 3:1 siegt, gelingt auch uns im vermeintlich besten Spiel seit mehreren Jahren ein verdienter 3:1-Sieg gegen die Hausherren.
Anschließend finden wir keine Mittel gegen Strausberg, die gleich mit 14 Spielern, darunter zwei Liberos, angetreten sind, um uns auch hier erfolgreich durchzusetzen. Die Sätze 1 und 2 verlieren wir unglücklich jeweils nur mit zwei Punkten Unterschied, im 3. Satz kommt beim 25:21 noch einmal Hoffnung auf, im vierten Durchgang ist die Luft raus: 19:25!
Nach dem Spiel erklärt der Trainer von Schöneiche, dass sie Rücksprache mit dem Landesschiedsrichterwart geführt haben. Dieser hat erklärt, dass eine Mannschaft nur mit 12 Spielern antreten darf, das Spiel 3:0 für uns gewertet wird, das Spiel aber zu Ende geführt werden sollte.

Am späten Montagabend werden die vorläufigen Ergebnisse im Internet auf der BVV-Seite zu finden sein und im Laufe der Woche werden wir es genau wissen, ob wir wirklich 4 Punkte eingefahren haben.

4. Spieltag Volleyball Landesliga: Heimspielpremiere in der Regenbogengrundschule

Der Spieltag ist gelaufen, nach gut 48 Stunden Abstand sind die Emotionen abgebaut und eine sachliche Einschätzung sollte möglich sein.

Was da zum ersten Spiel aus dem Stahlstandort kam, machte dem Vereinsnamen alle Ehre. Es waren nicht all zu viel Spieler, aber einige von denen sahen schon so aus, als ob sie Stahlkocher wären. Und das Schlimme war, genau so kraftbetont fingen sie an. Ehe wir uns richtig versahen, war der 1. Satz mit 14:25 vorbei. Vor allen mit den harten Aufschlägen hatten wir lange Zeit unsere Probleme. Auf die gutgemeinten Ratschläge von erfahrenen Spielern aus vorangegangenen Spielen reagierte der Mann an der Seite diesmal sofort, beantragte bei 4:9 und 6:13 sehr früh Auszeiten, allein, es half nichts. Hätte ich ein besseres Zahlengedächtnis, wäre mir sofort eingefallen, dass wir gegen Wildau in eigener Halle mit 13:25 begonnen hatten und trotzdem eine anständige Partie-allerdings ohne positiven Ausgang- abgeliefert hatten. So musste man das Schlimmste befürchten!

Der zweite Satz begann dann ziemlich ausgeglichen. Die Mannschaft fand zunehmend besser ins Spiel, kämpfte um jeden Ball und war auch in der Annahme stabiler. Was letzendlich zum Satzgewinn geführt hat, wird keiner mehr wirklich analysieren können. Es gab mehrere Kriterien: Der zweimalige Wechsel auf der Mittelblocker-Position, das Erscheinen des Presse-Fotografen, die Auszeit beim Stande von 19:21 oder die Aufschläge vom Zuspieler Tino. Auf alle Fälle wandelte ein unglaublicher Endspurt den 19:21-Rückstand in eine 25:21-Sieg um.
Damit war allen klar geworden, dass wir auch in diesem Spiel eine echte Chance haben. Allerdings hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt unter den Angreifern kein "Killer" herauskristallisiert, der wie in einigen vorherigen Spielen eine ganz sichere Bank war. So blieb eine sichere Annahme die notwendige Voraussetzung, um unser Spiel erfolgreich abzuschließen. Als dies in der Mitte des 3. Satzes nicht klappte, waren die "alten Füchse" von Hütte da, brachten ihr Team mit 4 Punkten in Vorsprung und verteidigten diesen bis zum 25:21-Sieg.
Im 4. Satz stellten wir erst auf einer Außenangreifer-Position und später noch beim "Diagonalen" um. Dies erwies sich als die optimale Aufstellung zu diesem Zeitpunkt. Das Team erzielte Mitte des Satzes den Ausgleich,ging in Führung und baute sie zum 25:20-Sieg aus.
Damit hatten wir den dritten Tiebreak in dieser Saison vor der Brust. Die vorherigen gingen verloren und leider konnten wir diese "Tradition" nicht umstoßen. Zwar waren wir zum Anfang hell wach, hielten bis zum 5:6 das Spiel offen, aber dann gelang den Gästen eine 9:5-Führung, die sie bis zum 15:10-Sieg clever verwalteten. So ging ein spannendes und über weite Strecken auch gutklassiges Spiel ohne Erfolg zu Ende.

Die Aussprache zwischen beiden Spielen mit Analyse des gerade Erlebten und mit den erforderlichen Schlussfolgerungen für das zweitee Spiel zeigte zu Beginn des Kolkwitz-Matches Wirkung. Der HSG-Sechser legte los wie die Feuerwehr, erzielte einen deutlichen Vorsprung und ließ erst zum Ende des Satzes im Gefühl des sicheren Sieges und beim Austesten von Angriffsvarianten mehrere Punkte für die Gäste zu, so dass das Ergebnis von 25:20 etwas über die tatsächliche Überlegenheit hinwegtäuscht.
Wahrscheinlich zeichnet gerade diese Unberechenbarkeit den Reiz des Volleyballsportes aus, anders ist es nicht zu erklären, dass im zweiten Satz der HSG-Sechser zum "Statisten" degradierte, der scheinbar völlig widerstandslos mit 15:25 gegen ein nicht in Bestbesetzung antretenden Gegner unter die Räder kam.
Die folgenden Sätze gaben dann aber wieder Hoffnung auf eine Stabilisierung des Teams, da die Überlegenheit konsequent ausgenutzt wurde und die Sätze relativ schnell und mit großem Vorsprung beendet wurden.

Am Ende stand neben den 2:2 Punkten erstmalig ein positives Satzverhältnis von 5:4 in der Landesliga zu Buche. Dies sollte Mut machen für die kommenden Spieltage, die bis zum Jahresende ausschließlich auswärts anstehen.

siehe auch: http://www.lr-online.de/regionen/senftenberg/Seestaedter-befinden-sich-im-Aufwind;art1054,3562436

Chance zum ausgeglichenen Punktestand verpasst!

Der Ausflug nach Spremberg, Ortsteil Neu Haidemühl, sollte am 3. Spieltag der LL Süd zum ersten 4-Punkte-Spieltag werden. Doch daraus wurde leider nichts.

Zwar gab uns das Eröffnungsspiel zwischen Buckow und Energie II die Erkenntnis, dass beide Mannschaften zu schlagen sind, zumal wir uns mit unserem einzigen echten Zuspieler und mit dem genesenen Aussenangreifer aus Buchwalde/Dresden gegenüber den ersten Auftritten verstärkt hatten. Mal gut, dass das Mannschaftsbild vor beiden Spielen entstand. Das angestrebte Ziel wurde nämlich nur mit 50 % erfüllt, was sich in Zahlen so ausdrückt:
Buckow : HSG 2:3, Energie II : HSG 3:1.
Den Schwung, den wir uns ab der Mitte des 1. Spieles erarbeitet hatten, konnten wir im zweiten Spiel leider nur im 1. Satz fortführen. Im zweiten und dritten Satz bestand immer noch Hoffnung, dass wir das Ding biegen werden, der letzte Satz war dann "unterirdisch". Unabhängig vom Ergebnis zeigte sich, dass wir noch etliche Baustellen haben und sich die Start- oder Stammformation noch nicht herausgeschält hat. Mit überdurchschnitt-lichen Erfolgsquoten haben sich lediglich der kleinste und der jüngste Angreifer im "Notizbuch" des Betreuers ein Bienchen erworben.
Nun gilt es, beim nächsten Heimspiel am 05.11.11 gegen Stahl Eisenhüttenstadt und Kolkwitz den ersten Doppelsieg anzupeilen! Alle Fans sollten sich den Termin, die unveränderte Uhrzeit (11.00)und die Turnhalle der Regenbogengrundschule schon jetzt in den Kalender schreiben!!

Hallo Volleyball-Fans

der erste Heim-Auftritt des ehemaligen FHL-Teams unter dem neuen Vereinsnamen "HSG Senftenberg" sollte mit einem anderen Ergebnis enden als es jetzt die nackten Zahlen sagen.

Gut, mit dem Absteiger aus der Brandenburgliga BW Brandenburg und dem VC Wildau hatten sich zwei harte Brocken angemeldet, aber die Vorgeplänkel bezüglich des Nicht-Antretens von BW und der Sieg im Auftaktspiel der Saison in Strausberg hatten schon Hoffnungen auf weitere Punkte geweckt. Leider wurde daraus nichts. BW erschien vollzählig und erwies sich als ein routinierter Gegner, der aber auch Schwächen erkennen ließ. Im ersten Satz konnten wir dis nicht ausnutzen und verloren in der "Verlängerung" 24:26. Unter anderem der Positions-Wechsel der beiden Mittelblocker war im 2. Satz mitverantwortlich für den knappen, aber jeder Zeit verdienten 25:23- Satzgewinn. Wer nun glaubte, das Eis sei gebrochen und der Sieg wäre nur eine Frage der Zeit, sah sich im dritten Satz getäuscht. "Goliath" aus Brandenburg übernahm wieder die Regie und "David" aus der Lausitz konnte sich nicht wehren und unterlag mit 17:25. Als Mitleidender an der Linie kann ich nicht behaupten, dass wir nach dem vorherigen Satzgewinn leichtfertig geworden wären, es zeigte sich aber in diesem Satz erstmalig richtig deutlich, dass wir nur mit "Biss und Konzentration vom 1. bis zum Schlusspfiff" in dieser Liga eine Chance haben. Die Mannschaft hat dies dann auch im 4. Satz wieder verinnerlicht und dem Gegner lange Zeit Paroli geboten. Am Ende kam aber halt das raus, was wir schon vor zwei Jahren in der Liga miterlebt haben: "23:25, gut mitgespielt, aber der Gegner gewinnt!"

Schade nur, dass die zahlreichen Zuschauer den "Krimi" genossen haben, ohne auf den Ausgang selbst Einfluss zu nehmen. Mit kräftiger Anfeuerung der Fans wäre eventuell der eine oder andere Punkt noch möglich gewesen, der zum Sieg gefehlt hat. Wer einmal in Elsterwerda gewesen ist, weiß, was Zuschauer bewegen können!!

Wildau erwies sich danach als eine ganz andere Truppe. Das quirlige Spiel und ein unberechenbarer Linkshändler fertigten uns 17:25 und 13:25 ab. Dann hatten wir uns besser auf den Gegner eingestellt, kamen selbst zu Erfolgen und glichen mit 25:18 und 25:17 genau so überzeugend aus. Dem Tiebreak sahen alle mit großen Hoffnungen entgegen. Es kam aber dann wieder so, wie oben schon beschrieben. Ehe wir uns versahen, stand es 0:4. Es spricht für die Moral der Mannschaft, dass wir dann noch auf 14:14 kamen und es spricht leider auch auf die gewählte Überschrift: Wir wurden für den Einsatz nicht belohnt!

Zum Schluss noch ein Dankeschön an die Zuschauer, die auch diese Spiel miterlebten. Sie haben ihr Bestes gegeben!